Carabinieri entdeckten ihre Leiche in einem Waldstück hinter der Jagdresidenz von Stupinigi am Stadtrand von Turin. Sie war dort verscharrt.<BR /><BR />Unter Verdacht steht der Sohn, der ledig, nicht vorbestraft und arbeitslos ist. Eine Freundin der 85-Jährigen hatte Vermisstenanzeige erstattet und damit die Ermittlungen ins Rollen gebracht. Als die Carabinieri den Mann nach dem Verbleib seiner Mutter fragten, erklärte er zunächst: „Meine Mutter ist auf Reisen“.<BR /><BR />Unter dem Druck weiterer Nachfragen geriet seine Darstellung jedoch ins Wanken. Schließlich brach er zusammen und gestand, die Leiche in Stupinigi begraben zu haben - mutmaßlich kurz nach dem Verschwinden der Frau, unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen. Er selbst führte die Ermittler zu dem Ort und zeigte ihnen, wo sie graben sollten.<BR /><BR />Nun soll eine Obduktion klären, wie die Frau ums Leben kam. Die Ermittler prüfen sowohl ein Tötungsdelikt als auch die Möglichkeit eines natürlichen Todes, nach dem der Sohn die Leiche versteckt haben könnte, um die Pension einzustecken.<BR /><BR />Derzeit steht der Vorwurf der Leichenverbergung im Raum. Ob sich der Mann darüber hinaus wegen Mordes verantworten muss, hängt vom Ergebnis der Obduktion und den weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ab.