Freitag, 07. Februar 2020

Vermisster dänischer Skifahrer tot im Fassatal geborgen

In der Val Lasties im Fassatal ist ein seit Donnerstag vermisster dänischer Skifahrer tot geborgen worden. Seine Frau hatte am Abend Alarm geschlagen, als der 62-Jährige nach einem Skiausflug nicht zurückgekehrt war. Die Leiche wurde am Freitag gegen 13 Uhr am Fuße eines vereisten Abhangs entdeckt.

Auch der Rettungshubschrauber des Aiut Alpin war an der Suche nach dem vermissten Dänen beteiligt.
Auch der Rettungshubschrauber des Aiut Alpin war an der Suche nach dem vermissten Dänen beteiligt. - Foto: © Mateo Taibon/Aiut Alpin

Die Rettungskräfte fanden den Leichnam des Dänen in etwa 1900 Metern Meereshöhe. Vermutlich war dem Mann ein etwa 200 Meter langer Sturz über einen steilen Hang zum Verhängnis geworden, der aufgrund des starken Windes der vergangenen Tage völlig vereist war.

Am Abend hatte sich die Suche der Rettungskräfte, die von der besorgten Frau des Vermissten keine genauen Angaben bekommen hatten, zunächst auf das Gebiet des Col Rodella sowie die Friedriech-August- und die Salei-Hütte konzentriert. Auch der Hubschrauber von Trentino Emergenza war in der Nacht aufgestiegen, um mit Suchscheinwerfern und Wärmebildkamera mitzuhelfen. Nach Mitternacht wurde die Suchaktion zunächst erfolglos unterbrochen.

Bei Tagesanbruch haben etwa 10 Bergretter ihre Suche dann auf das Gebiet der Val Lasties und der Pordoi-Scharte ausgedehnt, nachdem entdeckt worden war, dass der Skipass des Urlaubers zuletzt am Sass Pordoi abgelesen worden war. Die Bergretter wurden bei ihrer Suche von Drohnen der Feuerwehr und vom Hubschrauber des Aiut Alpin Dolomites unterstützt.

Kurz nach 13 Uhr dann die traurige Entdeckung. Der Leichnam wurde geborgen und in der Leichenkapelle von Canazei aufgebahrt.

ansa/ds