Der junge Mann wird seit dem 20. Jänner vermisst. Er hatte sich für mehrere Tage in Gröden aufgehalten, um Wanderungen in den umliegenden Bergen, auch im Gebiet von Villnöß, zu unternehmen. Trotz wiederholter und umfangreicher Suchaktionen konnte er bislang nicht gefunden werden.<h3> Einsatzkräfte müssen Sicherheit berücksichtigen</h3>Am gestrigen Montagabend wurde im Regierungskommissariat entschieden, die Suche vorerst auszusetzen. Ausschlaggebend dafür sind die aktuellen Witterungsbedingungen: Die derzeit herrschende Lawinengefahr stellt ein zu großes Risiko für die beteiligten Einsatzkräfte dar.<BR /><BR />Sobald sich die Lage entspannt und die Wetterverhältnisse es zulassen, sollen die Maßnahmen fortgeführt werden.<h3> Letztes Lebenszeichen am Morgen</h3>Huang Peng war am 19. Jänner von Viterbo nach St. Ulrich gereist. Am darauffolgenden Morgen frühstückte er noch in seiner Unterkunft und brach anschließend zu einer Wanderung auf. Seit diesem Zeitpunkt fehlt von ihm jede Spur.<BR /><BR />Nachdem der Student nicht mehr ins Hotel zurückkehrte, wurde am nächsten Tag Alarm geschlagen. Die Vermisstenmeldung ging bei mehreren Carabinieri-Stationen sowie bei der Quästur in Bozen ein. Auch die Universität in Viterbo, an der der 28-Jährige inskribiert war, reagierte, nachdem sie längere Zeit keinen Kontakt mehr zu ihm herstellen konnte.<h3> Angehörige hoffen weiter</h3>In den vergangenen Wochen wurde mehrmals nach dem Vermissten gesucht – ohne Ergebnis. Familienmitglieder reisten eigens nach Südtirol, um vor Ort zu unterstützen. Seine Schwester wandte sich in Bozen mit einem öffentlichen Aufruf an die Bevölkerung und bat darum, mögliche Hinweise umgehend den Behörden zu melden.