Der Angestellte des Lokals wurde bei der Prügelei - die laut Angaben der Polizei von Besuchern aus „nichtigen Gründen“ angezettelt wurde - schwer verletzt.Der Mann lag mehrere Tage im Spital im Koma und musste notoperiert werden. Er ist mittlerweile aus dem Koma erwacht, muss jedoch noch mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben. Ob er bleibende Schäden davontragen wird, steht noch nicht fest. Mirco Turato, selbst Türsteher, kritisiert die Berichterstattung der Medien scharf. „Mit großem Missmut stelle ich fest, dass nach dem Vorfall im Treindlerhof alle Zeitungen darüber berichtet haben, obwohl der 27–Jährige noch am selben Abend aus dem Krankenhaus entlassen wurde und keine schweren Verletzungen hatte. Beim schwerverletzten Türsteher des Showgirls gab es fast keine Reaktion bei der Berichterstattung der Zeitungen“, so Turato."Sind wir keine Menschen, weil wir Türsteher sind? Sind wir für die Presse nicht so wichtig? Wenn ein Junge ein gebrochenes Nasenbein hat, erfährt ganz Südtirol davon, aber wenn einer von uns von acht Leuten verprügelt wird und im Koma liegt, interessiert das niemanden. Warum wird hier Vertuschung betrieben“, zürnt der Türsteher.Die Verhaltensweise der Medien in diesem Fall sei „nicht richtig und unfair. Im Namen aller Türsteher unterstreiche ich, dass wir keine leichte Arbeit haben. Es gibt sogar Türsteher, die erschossen worden sind, weil man Besuchern den Eintritt zu einem Lokal verweigert hat. Ist das normal? Kaum machen wir einen Fehler, sind wir die Bösen und nicht die Kunden, die sich nicht zu benehmen wissen. Wenn einer sein Leben fast lässt, ist dies für viele Medien uninteressant", betont Turato abschließend.stol