Samstag, 17. Oktober 2020

Verschärfte Kontrollen: Öffentliches Urinieren, Corona-Verstöße, Festnahme

Am Freitagabend haben die Carabinieri von Bozen gemeinsam mit den Carabinieri von Meran und Einsatzkräften aus Venetien verschärfte Kontrollen in der Landeshauptstadt durchgeführt. 5 Verwaltungsstrafen, und eine Festnahme waren die Folge. Außerdem wurden 10 öffentliche Lokale überprüft und etwa 100 Personen identifiziert.

Die Kontrollen der Carabinieri  in Bozen wurden verschärft.
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Die Kontrollen der Carabinieri in Bozen wurden verschärft. - Foto: © Carabinieri
Ein 27-jähriger Mann aus Guinea-Bissau, gegen welchen ein Vollstreckungsbefehl eines römischen Gerichts vorlag, konnte in der Nähe des Bozner Bahnhofs identifiziert werden. Seit dem 12. Oktober wird nach dem Mann gefahndet. Ihm werden Widerstand gegen die Staatsgewalt und ein Raubüberfall vorgeworfen. Der Mann war nach seiner letzten Tat, bei welcher er mehrere Mobiltelefone gestohlen hatte und die Ordnungshüter von Rom mit Fausthieben und Fußtritten angegriffen hatte, nach Südtirol geflüchtet. Dort wollte er sich angeblich verstecken. Doch den Carabinieri von Bozen gelang es den 27-Jährigen festzunehmen und in das Gefängnis von Bozen zu bringen.

Verwaltungsstrafen für Kaufleute

In je einem Geschäft auf dem Obstplatz, in der Streitergasse und in der Leonardo da Vinci-Straße waren zu viele Kunden anwesend, weswegen von den Ordnungshütern eine Verwaltungsstrafe von 400 Euro ausgestellt wurde. Die Carabinieri berichten, dass zahlreiche Kaufleute nicht über die Corona-Sicherheitsregeln Bescheid gewusst hätten.

Verwaltungsstrafe wegen Drogenbesitzes

Ebenso in der Nähe des Bahnhofs wurde ein 25-jähriger Marokkaner wegen illegaler Einwanderung und wegen Drogenbesitzes angezeigt. Er hatte 2 Gramm Haschisch bei sich.

Öffentliches Urinieren

Einem 18-jähriger Eppaner, der auf öffentlicher Straße in Anwesenheit anderer Personen urinierte, wurde außerdem eine Verwaltungsstrafe von 3333 Euro ausgestellt, wegen Verstoßes gegen den öffentlichen Anstand. Dazu kommt eine Geldstrafe von 102 Euro wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit.

Corona-Schutzmaßnahmen

Außerdem mussten die Ordnungshüter viele Passanten daran erinnern, sich an die Maskenpflicht und an die Sicherheitsvorschriften zu halten. Einige wussten gar nicht, dass im Freien eine Maske getragen werden muss, wenn man den Sicherheitsabstand von einem Meter nicht einhalten kann.

jot

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