Im Fokus der Polizeikontrollen stand die Suche nach Menschen, die irregulär aus Italien nach Österreich einreisen.<BR /><BR />Seit Wochen landen immer mehr Migranten mit ihren Booten auf Lampedusa. „Wir haben heuer bereits doppelt so viele Anlandungen wie im vergangenen Jahr, und sogar das dreifache Aufkommen im Vergleich zu 2021“, sagte Tirols Landespolizeidirektor Helmut Tomac zur Tiroler Tageszeitung. Deshalb sei es an der Zeit, sensibel zu sein und die Lage zu beobachten.<BR /><BR />Noch hat die Zahl der Migranten, die über die Brennerrouten den Weg nach Norden suchen, nicht spürbar zugenommen. „Aber das kann sich von einem Tag auf den anderen ändern.“ Deshalb wurde in den vergangenen Tagen bereits mehr Präsenz im Grenzgebiet zu Italien gezeigt. „Der Personaleinsatz, die Frequenz und die Art der Kontrollen werden intensiviert“, sagte Tomac. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="942946_image" /></div> <BR /><BR />Die ersten Einsätze haben aber die Einschätzung bestätigt: „Derzeit gibt es noch keine auffälligen Bewegungen.“ Ab 1. November steht der Tiroler Polizei dann im ehemaligen Zollhaus am Brenner ein neuer Posten zur Verfügung. „Wir werden da eine professionelle Abarbeitung von verstärktem Migrationsaufkommen anbieten können“, sagte der Landespolizeidirektor.<BR /><BR />Ob es in den nächsten Monaten doch wieder Kontrollen wie am Höhepunkt der Migrationswelle ab 2015 am Brenner geben wird? „Wir haben auf jeden Fall verschiedene Szenarien in Vorbereitung. Ausschließen, dass es Grenzkontrollen geben wird, können wir aber nicht.“<BR />