In der Weihnachtswoche hat die Staatspolizei Bozen weitere außerordentliche Kontrollen durchgeführt, die während der gesamten Weihnachtszeit fortgesetzt werden, um die Kriminalität zu bekämpfen und die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung des Coronavirus zu überprüfen.<BR /><BR />Am Heilig Abend hatten die Einsatzkräfte gleich mehrere Einsätze. Kurz nach Mittag erhielt die Staatspolizei Anrufe von Passanten, die sich in der Museumstraße aufhielten. Sie berichteten von einem ausländischen Staatsbürger, der offenbar in einem Zustand der Verwirrung Personen mit einem Hammer und einer Schere bedrohte. <BR /><BR />Die Sicherheitskräfte waren umgehend vor Ort und stellten den Mann an der Talferbrücke. Dort entwaffneten sie den Täter um ihn anschließend für genauere Durchsuchungen auf die Dienststelle mitzunehmen. Bei den Untersuchungen fanden die Behörden noch 2 weitere Messer, die der Täter unter seiner Kleidung versteckte.<BR /><BR />Der ausländische Staatsangehörige wurde wegen schwerer Bedrohung, dem Mitführen von Waffen beziehungsweise gefährlichen Gegenständen und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten angezeigt und einer psychiatrischen Untersuchung im Krankenhaus Bozen unterzogen.<BR /><BR /><b>Weitere Unruhen in Bozen</b><BR /><BR />Kurze Zeit später gingen aus verschiedenen Teilen der Stadt Meldungen über Unruhen und Versammlungen ein und der Sonderdienst der Quästur wurde zur Bewältigung der verschiedenen Situationen, insbesondere in der Dantestraße, der Freiheitsstaße und dem Obstmarkt, herangezogen. Dabei gingen zahlreiche Anrufe von Bürgern ein, die sich über die übermäßige Ansammlung von Menschen und zu lauter Musik in der Bar „Fantasy“ in der Freiheitsstraße beschwerten.<BR /><BR />Nach einer ersten Kontrolle schien es so, als hätte sich die Situation beruhigt, jedoch waren die Polizeibeamten anschließend trotzdem zum Eingreifen gezwungen, da die von einem DJ gespielte Musik zu laut aufgedreht wurde und für Ruhestörungen sorgte. Hinzu kam noch, dass die Sicherheitsabstände unter den Besuchern nicht eingehalten wurden und ein Barkeeper des Lokals gar keine Schutzmaske trug.<BR /><BR />Aufgrund dieser Vorfälle wurden der Manager und der Barkeeper mit einer Geldstrafe belegt und das Lokal für 5 Tage geschlossen, um weitere und schwerwiegende Verstöße gegen die Anti-Covid-Vorschriften zu vermeiden.<BR /><BR /><b>Die Situation am Christ-und Stephanstag</b><BR /><BR />Am Nachmittag des ersten Weihnachtstages griffen die Beamten eines Streifenwagens in der Antonio-Rosmini-Straße bei der Bar „Chicken Hut“ ein, nachdem sie eine Ansammlung von jungen Leuten um den Tresen der Bar bemerkt hatten, von denen einige keine Masken trugen und den Abstand zwischen den Personen nicht einhielten.<BR /><BR />Bei der Kontrolle wurde auch festgestellt, dass der Super Green Pass für den Schalterdienst nicht überprüft worden war. Gegen den Geschäftsführer wurde daher eine Geldstrafe verhängt und das Lokal für 4 Tage geschlossen.<BR /><BR />Am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags wurde bei einer Routinekontrolle im Bar-Bistro „Renon“ festgestellt, dass ein Gast im Lokal Platz nehmen konnte, obwohl er über keinen Green Pass verfügte. Auch in diesem Fall wurde der Betreiber zu einer Geldstrafe verurteilt und sein Lokal für 5 Tage geschlossen.