Die Expertise zur psychischen Verfassung ihres Mandanten habe gezeigt, dass er an einer Krankheit leide, „die unter die Kategorie der schizophrenen Störungen fällt“. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1074294_image" /></div> <BR /><BR />„Wir reden nicht von einem Charakter- oder Persönlichkeitsproblem. Wir reden von einer Pathologie“, unterstrich Claudia Benedetti, die Cim gemeinsam mit Anwältin Alessandra D'Ignazio verteidigt.<h3> Wieder Gewaltakt – aber gegen sich selbst </h3>Die angebliche Störung erkläre auch einen Vorfall, „der jenem, weswegen wir heute hier sind, ähnelt“,erklärte Benedetti, als sie die Zeugenliste der Verteidigung im Rahmen der Einreichung der Beweisanträge vorlas. <BR /><BR />Einer ihrer Zeugen könne bestätigen, dass es zu einem laut der Anwältin ähnlichen Gewaltvorfall gekommen sei, der zum Tod von Celine Frei Matzohl geführt habe. „Allerdings war die Gewalt gegen sich selbst gerichtet“, präzisierte Cims Verteidigerin. <BR /><BR />Folglich habe sich der wegen Mord angeklagte junge Mann im Gefängnis selbst Gewalt angetan.