?Ein kleines M?dchen in seinen Exkrementen, das seinen Kopf nicht halten kann, die Haut wei? wie Marmor und Augen, die sich verdrehten?, sagte der Mechaniker. Unklar ist, wie lange das Baby in dem Kofferraum war und ob es wom?glich sogar seit seiner Geburt dort lebte.Das nach Beh?rdenangaben zwischen 15 und 23 Monate alte Baby war am Freitag in Terrasson im S?dwesten Frankreichs gefunden worden, als die Mutter ihr Auto reparieren lassen wollte. Die Mitarbeiter der Werkstatt hatten aus dem Kofferraum seltsame Ger?usche geh?rt ? und entdeckten das Baby, als sie den Kofferraum ?ffneten. Das kleine M?dchen lag nackt und verschmutzt in einer Babytragetasche, war ausgetrocknet und hatte offenbar Fieber.Nach Angaben von Staatsanwalt Jean-Pierre Laffize wurde das Baby offenbar seit der Geburt von der 45-j?hrigen Mutter versteckt ? ?vor den Freunden, den Familienmitgliedern, der Nachbarn und den Beh?rden?. Der Staatsanwalt wollte aber nicht sagen, ob das Baby seit seiner Geburt im Kofferraum lebte, wie es Zeugenaussagen nahelegen. Der Fall sei aber ?jenseits des Vorstellbaren?. Das Baby hat einen schweren Entwicklungsr?ckstand, Anzeichen von k?rperlicher Gewalt wies es aber nicht auf.Die Eltern des Babys wurden nach dem schockierenden Fund vor?bergehend festgenommen. Beide stammen aus Portugal und sind arbeitslos. Der Vater war bei der Festnahme am Freitag so betrunken, dass er erst am Samstag verh?rt werden konnte. Das Paar wurde am Sonntag unter strengen Auflagen wieder auf freien Fu? gelassen. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ihnen drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahren Haft.Das Paar hat noch drei weitere Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren. Diese gingen zur Schule und fielen den Beh?rden zufolge nie auf. Sie wurden in Beh?rdenobhut genommen.Automechaniker Iguacel sagte, die Frau, die in der N?he von Terrasson lebte, sei bereits zuvor in die Werkstatt gekommen. Da habe er bereits einen seltsamen Geruch im Auto wahrgenommen. Die nach dem Fund des Babys herbeigeeilten Sanit?ter h?tten ihm gesagt, dass sich das kleine M?dchen wegen Sauerstoffmangels im Kofferraum in gro?er Gefahr befunden habe. Die Mutter habe nach Eintreffen der Polizei ?nicht besorgt, sogar entspannt? gewirkt, sagte Iguacel. ?Vielleicht war es f?r sie eine Art Befreiung, dass das Kind gefunden wurde.?apa/afp