Hierzulande dominieren die Frauen den öffentlichen Dienst: Sie machen mehr als zwei Drittel der 51.144 Angestellten aus. Der größte Teil des Personals ist in der Landesverwaltung tätig: 12.388 Personen. Es folgen der Sanitätsbetrieb mit 10.301 und staatliche Schulen mit knapp 9.600 Angestellten (siehe Infografik). Den 44.217 Personen in Lokalverwaltungen – zu denen neben den bereits genannten auch Gemeinden und Bezirksgemeinschaften zählen – stehen knapp 6.000 gegenüber, die für staatliche Verwaltungen tätig sind. <BR /><BR />Im Rahmen der Erhebung legte das ASTAT seinen Schwerpunkt auf die Pendlerströme der Landesbediensteten. Dafür stellten die Statistiker als Erstes deren Wohnsitz fest. Die meisten sind in Bozen ansässig – 23,1 Prozent. Den höchsten Anteil an Landespersonal, gemessen an der Einwohnerzahl, weist hingegen Unsere Liebe Frau im Walde/St. Felix auf: 5,3 Prozent der Wohnbevölkerung ist beim Land tätig. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299222_image" /></div> <BR /><BR />5.191 Landesbedienstete haben den Arbeits- und Wohnort in derselben Gemeinde. Der Rest pendelt: Die meisten davon in die Landeshauptstadt. Insgesamt 2.518 Personen pendeln nach Bozen. Es folgen Meran (632 Personen), Bruneck (600) und Brixen (523). Am meisten „Auspendler“ – also Personen, die in einer Gemeinde wohnen, aber in einer anderen arbeiten – wohnen in Leifers (380), gefolgt von Eppan (287) und wiederum Bozen (251). Die Differenz zwischen Aus- und Einpendlern ist damit in Bozen am höchsten, Leifers und Eppan weisen hingegen einen negativen „Pendlersaldo“ auf. In Gemeinden wie Tisens, Welschnofen, Abtei oder Neumarkt sind die Pendlerströme weitgehend im Gleichgewicht.<BR /><BR />Was sich laut ASTAT ebenso zeigt: Im Landesdienst pendeln Männer häufiger als Frauen. Und: Mit zunehmendem Alter nimmt der Pendleranteil ab. Im Landesstraßendienst ist der Anteil der Pendler am höchsten, da 91 Prozent der Angestellten außerhalb ihrer Heimatgemeinde arbeiten.