Im Zuge der Durchsuchung entdeckten Einsatzkräfte mehrere Opfer im Schulgebäude. Zusätzlich wurden zwei weitere Personen tot in einem Wohnhaus aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von einem Zusammenhang zwischen beiden Tatorten aus.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1274100_image" /></div> <BR /><BR />Ein Sprecher der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) erklärte in einer Stellungnahme: „Eine Person, bei der es sich mutmaßlich um die Schützin handelt, wurde ebenfalls tot aufgefunden, offenbar mit einer selbst zugefügten Verletzung.“ Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll es sich bei der Täterin um eine Frau handeln.<BR />Sechs weitere Personen – die Verdächtige nicht mitgerechnet – wurden tot in der Schule entdeckt. Zwei Opfer wurden mit schweren beziehungsweise lebensbedrohlichen Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Ein drittes Opfer erlag während des Transports seinen Verletzungen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1274103_image" /></div> <h3> Polizei ruft Bevölkerung auf: „Bleiben Sie in Ihren Häusern!“</h3>Die Tat ereignete sich gegen 13.20 Uhr Ortszeit. In der „Tumbler Ridge Secondary School“ brach plötzlich Panik aus. Am Nachmittag veröffentlichte die Polizei eine Warnmeldung wegen einer aktiven Schützin.<BR />Nach Angaben der Behörden nahm sich die mutmaßliche Täterin offenbar selbst das Leben. Weitere Details zu ihrer Identität wurden zunächst nicht veröffentlicht. Beschrieben wurde sie als Frau mit braunen Haaren und einem Kleid. Das Lokalmedium „Juno News“ berichtete, die Schützin sei eine Transperson gewesen. Vergleichbare Taten in Nordamerika wurden bislang überwiegend von Männern begangen.<BR /><BR />RCMP-Superintendent Ken Floyd teilte mit, die Ermittler hätten die Identität der Schützin festgestellt, würden ihren Namen jedoch nicht bekannt geben. Das Motiv sei weiterhin unklar. „Wir können derzeit nicht nachvollziehen, warum oder was zu dieser Tragödie geführt haben könnte“, sagte Floyd. Zudem werde noch geprüft, in welcher Beziehung die Opfer zur Täterin standen.<h3> Schulen vollständig abgeriegelt</h3>Unmittelbar nach Bekanntwerden der Schüsse verhängte der Schulbezirk einen sogenannten Lockdown. Sowohl die betroffene Highschool als auch die benachbarte Grundschule wurden komplett abgeriegelt – niemand durfte das Gelände betreten oder verlassen.<BR /><BR />Vor den Gebäuden spielten sich dramatische Szenen ab, während schwer bewaffnete Spezialeinheiten aus der Region in den Ort eilten und Angehörige in großer Sorge auf Informationen warteten.<BR /><BR />Das Wohnhaus, in dem zwei weitere Tote entdeckt wurden, steht nach ersten Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Geschehen an der Schule. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Aufgrund der unübersichtlichen Lage änderten sich die Opferzahlen zwischenzeitlich mehrfach – zeitweise war von neun, zeitweise von zehn Toten die Rede. Die Polizei erklärte, vorerst keine weiteren Details veröffentlichen zu wollen, da dies die Sicherheit der laufenden Maßnahmen beeinträchtigen könnte.