Aus bisher unbekannter Ursache ist in der Nacht gegen 2.30 Uhr die Trockenanlage für Hackschnitzel im Fernheizwerk in Laas in Brand geraten. Rund 200 Feuerwehrleute der Umgebung rückten aus, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1216176_image" /></div> <BR /><BR />„Der Brandherd befindet sich in einem nur schwer zugänglichen Bereich“, berichtet Bezirksfeuerwehr-Präsident Roman Horrer. Daher sei das Ausmaß des Brandes anfangs nicht eindeutig zu bestimmen gewesen – im Laufe des Einsatzes wurde die Alarmstufe laut Horrer allerdings erhöht: „Die Brandlast ist groß, das Feuer breitete sich unübersichtlich aus und der Einsatz war nur unter schwerem Atemschutz möglich.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1216179_image" /></div> <BR /><BR />Gegen 6.30 Uhr ist es den Wehren schließlich gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Verletzte gibt es ersten Angaben zufolge glücklicherweise keine. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Berufsfeuerwehr. „Die Energieversorgung der angeschlossenen Kunden ist nicht beeinträchtigt“, so Horrer.<BR /><BR />Der entstandene Schaden lasse sich laut Andreas Tappeiner, dem Präsidenten des Fernheizwerks, derzeit noch nicht abschätzen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1216182_image" /></div> <BR /><BR />Vor Ort im Einsatz stehen derzeit die Freiwilligen Feuerwehren von Laas, Eyrs, Tschengls, Allitz, Tanas, Kortsch sowie Göflan. Auch das Weiße Kreuz war vor Ort. Der aufwändige Einsatz dürfte noch längere Zeit andauern.