Erste Bilder und Videos zeigen zahlreiche Menschen, die an der Brenner-Blockade teilnehmen: Mit der friedlichen und angekündigten Protestdemonstration wollen die Teilnehmer um Karl Mühlsteiger, Bürgermeister von Gries am Brenner, auf die Belastung des erhöhten Verkehrs auf dem Brennerkorridor hinweisen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318674_image" /></div> „Ihr geht in die Geschichte ein“, rief er den Demonstrierenden zu Beginn der Veranstaltung um kurz vor 14.00 Uhr zu. Dass so viele Menschen dem Aufruf zur Demo gefolgt seien, war für Mühlsteiger „berührend“ und „ergreifend“. Die Bevölkerung stehe hier nun „erhobenen Hauptes“, hielt der Ortschef fest.<BR /><BR />Am Brenner sei jedenfalls eine „Schmerzgrenze erreicht“, sagte Mühlsteiger und verwies auf die Millionen Fahrzeuge, die jährlich durch das Nadelöhr fahren. „Wir dürfen uns unser Land nicht nehmen lassen“, verdeutlichte er und fügte hinzu: „Die Bevölkerung war vor der Autobahn hier“ - dafür erntete er prompt frenetischen Applaus von den Teilnehmenden.<BR /><BR /> <video-jw video-id="VoOJNxhD"></video-jw> <BR /><BR />Vertreter politischer Parteien, aber auch Privatbürger reisten aus ganz Südtirol mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Brenner, um an der Demo teilzunehmen. Es herrscht feierliche Stimmung. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318662_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Die Blockade, die zu deutlicher politischer Kritik vor allem aus Bayern und Südtirol führte, war vom Bürgermeister von Gries am Brenner, Karl Mühlsteiger, als Privatperson vor allem wegen der überbordenden Verkehrsbelastung beantragt worden. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318665_image" /></div> <BR /><BR />Auf die Belastung der Bevölkerung, die bereits das erträgliche Maß überschritten habe, wollen Mühlsteiger und seine Bürgermeisterkollegen im Wipptal bei der Demonstration aufmerksam machen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318668_image" /></div> <BR /><BR />Die öffentlichen Verwaltungen hatten große Probleme auf den Ausweichrouten und in den bewohnten Gebieten nördlich und südlich des Brenners befürchtet. Diese blieben jedoch aus ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/sperre-des-brennerkorridors-hat-begonnen-lage-in-suedtirol-ruhig" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>).