Wie bereits berichtet, wurden kurz nach 3 Uhr am Dienstag die Einsatzkräfte zu einem Großbrand in dem Anwesen zwischen Kematen und St. Jakob in Pfitsch gerufen, zu dem Wohnhaus und Stadel gehören.<BR /><BR /> Ein Nachbar war auf die Flammen aufmerksam geworden und hatte den Notruf abgesetzt. Das Haus und der Stadel standen da aber bereits in Vollbrand.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1092765_image" /></div> <BR /><BR />Die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung, darunter die Wehren aus Pfitsch, Wiesen, St. Jakob und Sterzing, eilten zum Hof, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Auch das Weiße Kreuz wurde alarmiert.<BR /><BR /><i>Sehen Sie die Bilder des Brandes in der Fotogalerie:</i><BR /><BR /><embed id="dtext86-67254754_gallery" /><BR /><BR /><i>Am Morgen zeigte sich das volle Ausmaß der Verwüstung:</i><BR /><BR /><embed id="dtext86-67258090_gallery" /><BR /><BR />Es ist davon auszugehen, dass sich Helga Gitzl während des Brandes im Gebäude aufgehalten hat. Die 86-Jährige lebte allein auf dem Hof und gilt als vermisst. <BR /><BR />Spezielle Trümmerspürhunde der Finanzpolizei halfen bei der Suche, doch bisher wurde die Frau noch nicht gefunden. Am Abend wurde die Suche vorerst abgebrochen. <BR /><BR />„Wir müssen ganz vorsichtig vorgehen“, sagt der Abschnittsinspektor der Freiwilligen Feuerwehr, Norbert Troyer, zu STOL. „Es herrscht akute Einsturzgefahr, daher können wir uns fast nur Zentimeter für Zentimeter vorwagen.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1092567_image" /></div> <BR /><BR />Kurz vor 6 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauern an. Ein Bagger ist dabei, die Ruinen abzubrechen und so weit zu sichern, dass Retter nach der Vermissten suchen können. Besonderes Augenmerk gilt den teils noch vorhandenen Holzdecken: Sind diese ausgeräumt, werden sich die Einsatzkräfte mit Schaufeln weiter vor arbeiten.<BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src=" https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="6729eb8e1e623b8237501e9f" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = " https://view.genially.com/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><BR />3 Esel und Kälber, die in der Obhut der Bäuerin lebten, befanden sich in der Nacht in sicherer Entfernung auf einem Feld. Die Hühner allerdings sind verendet. „Eine Henne haben wir lebend gefunden“, berichtet der Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Jakob, Florian Rainer.<BR /><BR />Die Berufsfeuerwehr Bozen ist vor Ort und mit der Brandursachenerhebung betraut. Die Carabinieri ermitteln. Brandstiftung wird ausgeschlossen. Es wird vermutet, dass das Feuer von einem Ofen ausgegangen sein könnte.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1092570_image" /></div>