Sonntag, 06. Januar 2019

Viel Neuschnee in den Alpen: Lawinengefahr bleibt hoch

Die heftigen Schneefälle in den Alpen gehen weiter.

Tiefwinterliche Verhältnisse führten am Samstag zu zahlreichen Flugausfällen am Flughafen Innsbruck.
Tiefwinterliche Verhältnisse führten am Samstag zu zahlreichen Flugausfällen am Flughafen Innsbruck. - Foto: © APA

Bis Montag sollen am Rande der Alpen bis zu 40 Zentimeter Neuschnee dazu kommen, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntagmorgen mitteilte. Das könne zu großen Problemen auf der Straße und den Schienen führen. Die Lawinengefahr bleibt in den betroffenen Gebieten hoch. Am Münchner Flughafen sollten die Flüge am Vormittag trotz des winterlichen Wetters wie geplant starten.

Am Samstag noch waren die Räumdienste beschäftigt, die Start- und Landebahnen des Airports von den Schneemassen zu befreien. Neben 130 Annullierungen kam es auch zu Verspätungen. Rund 220 Flüge hoben erst mit einer Verzögerung von einer Stunde oder mehr ab.

Frau stirbt bei Lawinenabgang

Durch das Wetter kam es auch zu tödlichen Unglücken: Im Berchtesgadener Land starb eine Frau bei einem Lawinenunfall. Die 20-Jährige war am Samstag am Teisenberg mit einer Tourengehergruppe unterwegs, als sie verschüttet wurde, wie die Polizei mitteilte.

Bei Bad Tölz in Oberbayern starb ein 19-Jähriger nach dem Zusammenstoß zweier Autos auf schneeglatter Straße. 4 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt – zwei davon schwer.

Wintereinbruch sorgt auch in Österreich für Probleme 

Auch in Österreich sorgte der Wintereinbruch für Probleme. Straßen waren gesperrt, Autos standen im Stau, Lawinen gingen ab, wie der ORF berichtete. In Bischofshofen wurde die Qualifikation zum letzten Skispringen der Vierschanzentournee wegen heftigen Schneefalls abgesagt.

dpa

stol