Die Caritas unterstützt Menschen in Not unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Die Hilfe richtet sich an Einheimische wie Menschen auf der Flucht und variiert jahreszeitlich. Wie Landesrätin Rosmarie Pamer mitteilt, führt die Caritas im Auftrag des Landes aktuell vier Einrichtungen für Asylsuchende und Geflüchtete: Haus Sara (Bozen), Haus Arnika (Meran), Haus Noah (Tisens) und Haus St. Georg (Brixen). Insgesamt stehen dort rund 150 Plätze zur Verfügung.<h3> 800 Menschen in weiteren Einrichtungen beherbergt</h3> Das Haus St. Georg in Sarns bei Brixen (ehemaliges Bildungshaus) hat die Diözese Anfang 2022 der Caritas kostenlos zur Verfügung gestellt, um Menschen aufzunehmen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Bereits in den Jahren nach 2015 stellten Ordensgemeinschaften weitere Gebäude für die Flüchtlingsaufnahme bereit (u. a. in Kastelruth und Ritten), die jedoch bis 2020 schrittweise wieder geschlossen wurden.<BR /><BR /> Flüchtlinge bzw. Migranten in den eigenen Immobilien der Diözese sind derzeit im Haus St. Georg (Brixen) und im Haus Freinademetz in Bozen untergebracht. Es steht im Eigentum der Diözese und wohnungslosen Menschen offen.<BR /><BR />In weiteren Einrichtungen für wohnungslose Menschen beherbergt die Caritas jährlich rund 800 Personen, darunter viele mit Migrationshintergrund, aber ebenso italienische Staatsbürger und aus Südtirol stammende Menschen. <BR /><BR />Beispiele sind die Wohnprojekte „Domus“ in Brixen und Kaltern, deren Wohnungen den Tertiarschwestern zum hl. Franziskus gehören, von der Caritas verwaltet und zum Landesmietzins vergeben werden, sowie„Domus“ Meran mit zehn Wohnungen im Caritas-Haus Marta und Maria (gekoppelt an das Obdachlosenhaus Archè) und drei Wohnungen für alleinerziehende Frauen im Winkelweg/Mehrgenerationenhaus.<h3> „Keine Auskunft zum Immobilienstand der Diözese“</h3>Weiterhin unbeantwortet bleibt die Frage, wie viele Immobilien der Diözese leer stehen. Die Caritas, an die sich Pamer zur Beantwortung der Anfrage wandte, kann „leider keine Auskunft zum Immobilienstand der Diözese“ geben. Man könne lediglich zu Immobilien Stellung nehmen, die der Caritas zur Unterbringung von Menschen ohne Obdach und/oder Wohnungsnot anvertraut worden sind.