Dienstag, 30. August 2016

Vier Flüchtlinge für die Stadtwerke Meran im Einsatz

Ab Anfang September werden vier Bewohner des Flüchtlingsheims am Meraner Bahnhof die Stadtwerke bei ihrer Arbeit unterstützen.

13 Stunden pro Woche sollen 4 Flüchtlinge in Meran freiwillig arbeiten.
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13 Stunden pro Woche sollen 4 Flüchtlinge in Meran freiwillig arbeiten. - Foto: © LaPresse

Wie die Gemeinde in einer Aussendung mitteilt, sollen die Freiwilligen während ihrer 13 Stunden Arbeitszeit pro Woche bei der Sauberhaltung einiger sensibler Stellen und Straßen im Stadtgebiet behilflich sein. Auf diese Weise möchten die Stadtwerke dazu beitragen, dass diese Menschen ihre Zeit sinnvoll nutzen und sich beschäftigen können, sich in der Anwendung der für sie neuen Sprachen üben und Meranern zeigen, dass sie willens sind, ihren Beitrag für ein gutes Zusammenleben in der Stadt zu leisten.

Um solche Erfahrungen zu ermöglichen, hat die Gemeinde Meran schon im Dezember 2015 ein Einvernehmensprotokoll mit dem Regierungskommissariat, dem Land, der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt und den Vereinigungen River Equipe und Caritas unterzeichnet. Dieses ermöglicht es Flüchtlingen in öffentlichen Einrichtungen gemeinnützige Arbeiten zu verrichten. Sie erhalten für diese freiwillige Tätigkeit keinen Lohn. Die Stadtwerke übernehmen jedoch alle Kosten für die Einkleidung, Einschulung und Versicherung der neuen Hilfskräfte.

9 arbeiten schon in der Gemeindeverwaltung

Auch die Gemeindeverwaltung hat in den letzten Monaten insgesamt bereits neun Flüchtlinge in ihren Dienst aufgenommen. Sie arbeiten unter anderem bei der Stadtgärtnerei, beim städtischen Friedhof, in der Mensa, bei der Stadtpolizei und beim Gemeindebauhof.

stol