Beim Verfahren ging es um ein Haus in Salurn, die Vorwürfe gehen auf das Jahr 2006 zurück.Giacomozzi, von Beruf Ingenieur, wurde verdächtigt, für das Haus ein Bauprojekt erstellt zu haben, unterschrieben haben soll aber eine andere Person.In der Baukommission, deren Präsident er ist, hat sich Giacomozzi laut der Staatsanwaltschaft nicht der Stimme enthalten, habe also sein eigenes Projekt begutachtet. Außerdem soll er die entsprechende Konzession ausgestellt haben.Als es beim Hausbau zu Unregelmäßigkeiten kam, wandte sich einer der Hauseigner an den Bürgermeister, der ihm empfohlen haben soll, vorerst nichts zu tun. Damit gab sich der Eigner nicht zufrieden und schrieb an die Gemeinde Salurn. Dadurch kamen die Ermittlungen ins Rollen.Durch den gerichtlichen Vergleich kann der Bürgermeister weiterhin in seinem Amt bleiben, bei einer Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs hätte eine Zusatzstrafe verhängt werden können, z.B. eine vorübergehende Suspendierung Giacomozzis vom Bürgermeisteramt.Giacomozzi muss drei Nebenklägern 3400 Euro zahlen.