Donnerstag, 07. Juli 2016

Vier Verletzte bei erster Stierhatz in Pamplona

Die alljährliche Stierhatz in Pamplona zu Ehren des Heiligen Fermin hat auch 2016 wieder Opfer gefordert.

Es geht ums nackte Überleben: Gegen einen 60 Kilogramm Bullen hat Man(n) wenig Chance.
Es geht ums nackte Überleben: Gegen einen 60 Kilogramm Bullen hat Man(n) wenig Chance. - Foto: © APA/EPA

Bei der ersten Stierhatz des diesjährigen „Sanfermines“-Festes sind im nordspanischen Pamplona vier Läufer verletzt worden. Es habe allerdings keine Verletzungen durch Hornstöße gegeben, teilten die Organisatoren am 7. Juli mit. Bei den Verletzten handele es sich um vier junge Männer, die wegen Prellungen und Quetschungen ins Krankenhaus gebracht worden seien.

Kampfbullen über 600 Kilogramm schwer

Bis zum 14. Juli werden täglich am frühen Vormittag sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Kampfbullen und auch mehrere zahme Leitochsen für die Stierkämpfe am Abend bis in die Arena gejagt. Bei den Mutproben der waghalsigen Läufer über die 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende verletzt. Das letzte Todesopfer gab es im Jahr 2009.

Tierschützer protestiern

Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die weltberühmte Veranstaltung, die inzwischen auch in Spanien äußerst umstritten ist. Das Fest lockt dennoch unzählige Touristen aus aller Welt an, vor allem aus Europa, Australien und den USA. Über Pamplona schrieb unter anderen auch der US-Schriftsteller Ernest Hemingway in seinem ersten größeren Roman „Fiesta“ (1926).

dpa

stol