Donnerstag, 13. August 2015

Vignetten-Ausnahme wegen "Ferragosto"?

In der Zeit rund um den Hochunserfrauentag am 15. August strömen viele Italiener nach Innsbruck. Nordtirols Wirtschaftskammer fordert deshalb eine Ausdehnung der Vignettenbefreiung, um den Verkehr zu entlasten. Das meldet ORF Tirol auf seiner Homepage.

Bis Innsbruck Süd ist die Brennerautobahn vignettenbefreit.
Bis Innsbruck Süd ist die Brennerautobahn vignettenbefreit. - Foto: © APA

Die Italiener-Invasion bedeute zwar einerseits eine willkommene Belebung der Wirtschaft, sei andererseits aber oft mit einem Verkehrschaos verbunden. Vor allem weil der Großteil der italienischen Gäste mit dem Pkw über die Autobahnabfahrt Innsbruck-Süd in die Stadt einfährt, um sich die Vignette zu sparen.

Das führe zu massiven Belastungen an de Stadteinfahrt, und zwar an der Grassmayrkreuzung und am Südring, sagt Martin Wetscher von der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol. Der Handel schlägt daher eine Ausdehnung der Vignettenbefreiung auf die Autobahnabfahrten Innsbruck-Ost und Innsbruck-West vor.

Seitens der Stadt versuche man mit Infos auf Überkopfwegweisern, mobilen Parkgaragenschildern und Stau-Beratern die derzeitige Situation zu verbessern. Das bringe aber nur bedingt etwas, so Wetscher.

Die für Österreichs Autobahnen zuständige ASFINAG weist laut ORF Tirol in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Österreich ausnahmslos die Mautpflicht gelte. Solche Ausnahmen seien laut ASFINAG im Bundesstraßenmautgesetz grundsätzlich auch gar nicht vorgesehen.

stol

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