Was genau passiert ist und welche Folgen der Einsturz hatte, lesen Sie hier.<BR /><BR />Zugetragen hat sich das Ganze am Samstag in der Wohnbauzone Stöffl 2 in Villanders. Dort soll ein neues Mehrfamilienhaus entstehen, das von Privaten errichtet wird. Die Baugrube wurde zum Hang hin mit einer Pfahlbetonwand gesichert. Wie sich am Samstag zeigte, war diese aber nicht stabil genug.<BR /><BR />Wie Bürgermeister Walter Baumgartner berichtet, wurde am vergangenen Freitag daran gearbeitet. Nachdem es am Freitagabend geregnet hatte, habe die Konstruktion am Samstag langsam angefangen zu bröckeln.<h3> Keine Verletzten</h3>Dass die Pfahlbetonwand nicht stabil genug ist und nachgeben könnte, habe sich laut Baumgartner bereits Stunden vor dem tatsächlichen Einsturz abgezeichnet. „Das Haus, das sich oberhalb der Baustelle befindet, wurde rechtzeitig evakuiert und der Bereich rundherum abgesichert“, berichtet der Bürgermeister. <BR /><BR />Zahlreiche Menschen versammelten sich rund um die Baustelle: Neben den Anwohnern und Eigentümern verfolgten Techniker, der Bürgermeister, der Vizebürgermeister, politische Vertreter beider Gemeinderatsfraktionen und Schaulustige das Geschehen. Auch die Feuerwehr von Villanders und die Carabinieri wurden gerufen. <BR /><BR />Gegen 15 Uhr konnte die Baugrubenabsicherung dem Gewicht des Erdreichs schließlich nicht mehr standhalten und stürzte ein ( <a href="https://www.stol.it/video/media/aufregung-in-villanders-pfahlbetonwand-gibt-nach" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">siehe Video auf STOL</a>). Eine Gefahr für Menschen habe nicht bestanden, sagte Baumgartner. <h3> Garten in die Tiefe gerissen</h3>Ein Teil des Gartens, der zu dem Haus oberhalb der Baustelle gehört, wurde mitsamt den sorgfältig angelegten Steinmauern in die Tiefe gerissen. Laut Baumgartner sollen am Gebäude selbst nach ersten Erkenntnissen keine Schäden entstanden sein. <h3> Hang provisorisch gesichert</h3>„In Absprache mit Anwohnern, Eigentümern und Technikern habe ich angeordnet, dass die Abbruchkante abgesichert wird und dass der Hang sofort provisorisch stabilisiert wird, damit davon keine Gefahr mehr ausgeht“, erklärt Baumgartner.<h3> Bürgermeister: „Geologische Besonderheiten“</h3>Über die weitere Vorgehensweise werde in diesen Tagen entschieden. Zur Ursache des Einsturzes sagte Baumgartner: „Der Hang und die geologischen Besonderheiten bei uns im Dorf sind möglicherweise unterschätzt worden. Der Fels ist hier nicht immer so stabil, wie er auf den ersten Blick vielleicht aussehen mag“. <BR /><BR />„Dass der schöne Garten weggerissen wurde, tut natürlich weh. Ich bin aber trotzdem froh, dass sich am Wohnhaus offenbar keine Risse aufgetan haben und dass keine Menschen in Gefahr waren“, betonte er.