Die Festnahmen sind das Ergebnis umfangreicher Ermittlungen, die nach drei Angriffen auf Geldautomaten in Südtirol aufgenommen worden waren. Aufgrund der ähnlichen Vorgehensweise vermuteten die Ordnungskräfte einen Zusammenhang zwischen den Fällen.<BR /><BR />Bei der Auswertung der bisher bekannten Informationen und Materialien fiel ein Fahrzeug besonders auf, das bereits bei einem der zahlreichen Streifendienste der Carabinieri als verdächtig eingestuft worden war. Deshalb wurde es über einen längeren Zeitraum gezielt überwacht. <BR /><BR />Am Abend des 13. August fuhren zwei Männer mit ebendiesem Wagen schließlich von der Provinz Padua nach Südtirol. Die Carabinieri folgten ihnen bis nach St. Magdalena im Villnösstal. Dort angekommen, begannen die beiden Verdächtigen mit den Vorbereitungen für einen Angriff auf das technische System eines Geldautomaten. <BR /><BR />Zum Einsatz kommen sollte die sogenannte „Jackpotting“-Methode, mit der versucht wird, die Software beziehungsweise das Computersystem eines Bankomats so zu manipulieren, dass er unrechtmäßig Bargeld ausgibt.<BR /><BR />Nach eingehender Beobachtung konnten die beiden Männer festgenommen und ins Bozner Gefängnis gebracht werden. Im Zuge des Einsatzes wurden weiters mehrere technische Geräte sichergestellt. <BR /><BR />Am Einsatz waren auch Carabinieri von Brixen und Bruneck beteiligt. Unterstützung leistete zudem die Carabinieri-Hundestaffel aus Leifers.