Freitag, 26. Juli 2019

Virushepatitis verursachte 2016 EU-weit 6.600 Todesfälle

6.600 von 5,1 Millionen Menschen sind 2016 in der EU an viraler Hepatitis gestorben. Männer und Frauen waren mit 3.400 bzw. 3.200 Todesfällen fast im gleichen Ausmaß betroffen, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Fast zwei Drittel von ihnen sind älter als 65 Jahre.

Mit 38 Hepatitis-Opfern pro einer Million Todesfälle liegt Italien auf dem ersten Platz.
Mit 38 Hepatitis-Opfern pro einer Million Todesfälle liegt Italien auf dem ersten Platz. - Foto: © shutterstock

Mit 38 Hepatitis-Opfern pro einer Million Todesfälle liegt Italien auf dem ersten Platz, gefolgt von Lettland mit 31. Österreich hat mit 21 Todesfällen pro einer Million Todesfälle die dritthöchste Todesrate. Insgesamt starben laut Eurostat 79 Männer und 107 Frauen an der Infektionskrankheit. 

Die wenigsten Hepatitistoten wurden in Slowenien und Finnland mit jeweils einem Todesfall registriert, sowie Tschechien und die Niederlande mit je drei. Im Durchschnitt starben EU-weit von einer Million Personen 13 an Hepatitis, 2011 waren es noch 15 gewesen. Im Fünfjahres-Vergleich ging damit der Anteil an den insgesamt EU-weit um 16 Prozent zurück.

apa

stol