Bereits in den frühen Morgenstunden am Freitag ging auf der Völser Straße für den Verkehr gar nichts mehr: Ab 8 Uhr wurde die wichtige Verbindung ins Schlerngebiet gekappt, die Straße gesperrt.Der Grund: Am Donnerstag hatten Arbeiter, die beim Felssturz nahe der A22 im Einsatz gestanden waren, einen Hangrutsch bei Blumau bemerkt.Lockere Erd- und Steinmassen bedrohen seitdem die Völser Straße – und einen Wohnkomplex mit 24 Bewohnern, der sich unmittelbar unterhalb der Straße in Blumau befindet.Am Freitag nun sollte lockeres Material abgetragen und die Völser Straße für die Dauer der Arbeiten bis in die Abendstunden gesperrt werden.Wider Erwarten wurde die Straße bereits um 13.30 Uhr wieder geöffnet: Die großen Arbeiten stehen allerdings nach wie vor an.Hang zu steil: Startschuss für Arbeiten verschobenDenn: „Eigentlich wollten wir bereits mit den Baggerarbeiten beginnen, doch ist das Gelände zu steil“, erklärt der Völser Bürgermeister am Freitagnachmittag gegenüber Stol. Landesgeologe Claudio Carrara und ein Geologe des Straßendienstes seien das Gelände genau abgegangen und hätten danach die nötigen Maßnahmen definiert.So habe man vorerst nur das defekte Steinschlagschutznetz abgesichert und zusätzliche Betonteile zur Sicherung von Straße und Häusern angebracht.Zudem habe man einen Bagger mit Zement im Hang fixiert. „Nun muss das Material einige Tage trocknen“, so Stampfer weiter. „Am Montag soll effektiv mit den Arbeiten gestartet werden.“Ab Montagmorgen wird gesperrtFür Bewohner und Besucher des Schlerngebiets zeichnen sich daher ein paar unbequeme Tage ab. Ab Montag, 8 Uhr wird die Völser Straße ab Faust bis Blumau gesperrt. „Mittags werden wir uns um Zeitfenster bemühen, abends wird die Straße für den Verkehr geöffnet“, erklärt Bürgermeister Stampfer.Wie lange genau die Arbeiten andauern, lässt sich heute noch schwer sagen. „Wir hoffen, dass die Arbeiten in zwei bis drei Tagen abgeschlossen sind“, betont Stampfer.pg