Mittwoch, 21. April 2021

Vogelgrippe in Dänemark: 19.000 Tiere müssen getötet werden

Nach einem neuen Ausbruch der Vogelgrippe müssen in Dänemark 19.000 Gänse und Enten getötet werden. Wie die Veterinär- und Lebensmittelbehörde am Mittwoch mitteilte, wolle man bereits am Donnerstag damit beginnen, die Tiere zu keulen, um eine weitere Ausbreitung der Erreger zu verhindern.

Die Tiere müssen getötet werden.
Die Tiere müssen getötet werden. - Foto: © shutterstock
„Wir waren kurz davor, die Sperrzonen nach den jüngsten Ausbrüchen in Westseeland aufzuheben, und freuten uns auf ein Ende der Epidemie“, sagte der stellvertretende Behördenleiter Tim Petersen. „Daher ist es bedauerlich, dass wir einen neuen Ausbruch haben.“ Die Vogelgrippe H5N8 sei eine tödliche Krankheit für die Vögel. Geflügelherden könnten von Wildvögeln, die nach Nahrung suchen, infiziert werden.

Seit 5 Monaten befällt die Vogelgrippe dänische Geflügelbetriebe. Der aktuelle Ausbruch sei der 15. seit November, hieß es in der Mitteilung. Aufgrund der Epidemie sind Hühner- und Geflügelbesitzer in ganz Dänemark verpflichtet, ihre Tiere unterdacht oder eingeschlossen zu halten. Darüber hinaus führt jeder Ausbruch zu zusätzlichen lokalen Sperrzonen für Besitzer von Hühnern und anderen Vögeln.

dpa