Freitag, 11. November 2016

Vogelgrippe: Vorarlberger Hausgeflügel mit H5N8-Virus infiziert

Der am Donnerstag gemeldete Verdachtsfall auf Vogelgrippe bei Hausgeflügel hat sich erhärtet. Bei den an die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) geschickten Proben aus einem Vorarlberger Betrieb am Bodensee wurde das hoch ansteckende H5N8-Virus nachgewiesen, hat das Gesundheitsministerium am Freitag mitgeteilt. Der gesamte Bestand des Geflügelzüchters wird nun gekeult.

Der am Donnerstag gemeldete Verdachtsfall auf Vogelgrippe bei Hausgeflügel hat sich erhärtet.
Der am Donnerstag gemeldete Verdachtsfall auf Vogelgrippe bei Hausgeflügel hat sich erhärtet. - Foto: © APA

Der Freiland-Putenmastbetrieb am Bodenseeufer, der in unmittelbarer Nähe des Fundortes der positiv auf das Vogelgrippe-Virus getesteten Wildvögel liegt, wurde umgehend vom Amtstierarzt gesperrt. Die Tiere des Geflügelbestandes werden nun tierschutzgerecht gekeult, die Tierkadaver unschädlich beseitigt und der Betrieb anschließend gereinigt und desinfiziert.

Schutzzone eingerichtet

Für die Konsumenten bestehe keine Gefahr, hieß es erneut seitens des Gesundheitsministeriums. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass der Subtyp H5N8 für den Menschen gefährlich sei. Um den betroffenen Betrieb werden nun eine Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern und eine Überwachungszone im Radius von mindestens zehn Kilometern gezogen. Innerhalb der Schutzzone werden alle geflügelhaltenden Betriebe amtstierärztlich untersucht.

apa

stol