<b>Von Micaela Taroni<BR /></b><BR />Beim Rückwärtsfahren bemerkte die Frau offenbar nicht, dass der Junge, der sich zuvor mit seinen Eltern im Garten aufgehalten hatte und seinem Vater entwischt war, hinter das Fahrzeug gelaufen war. Das Kind geriet unter ein Hinterrad.<BR /><BR />Nachbarn wurden durch Schreie auf den Unfall aufmerksam und alarmierten den Rettungsdienst. „Ich hörte die Schreie und lief sofort hinaus. Wir riefen sofort den Notarzt, weil der Junge nicht mehr atmete“, sagte eine Anwohnerin.<h3> Die Großmutter erlitt einen Schock. „Ich habe ihn getötet!“</h3>Die Rettungskräfte starteten sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen vor Ort. Anschließend wurde das Kind in kritischem Zustand in das Krankenhaus von Treviso gebracht. Wegen schwerster Kopfverletzungen konnten die Ärzte sein Leben jedoch nicht mehr retten. Die Ermittler beschlagnahmten das Unfallfahrzeug. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an und leitete Ermittlungen zum Unfallhergang ein.<BR /><BR />Die Großmutter erlitt einen Schock. „Ich habe ihn getötet!“, schrie die verzweifelte Frau. Nach Angaben von Zeugen hielt sie den Wagen unmittelbar nach dem Zusammenstoß an und versuchte selbst, ihren Enkel bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wiederzubeleben. Die Familie des Kindes stammt aus Moldau und lebt seit mehreren Jahren in Zero Branco.