Mittwoch, 02. März 2016

Von Gülle und Gewässerschutz - und einem neuen Vorstand

Sie wissen viel und sie wettern viel - die Mitglieder der Vereinigung Südtiroler Biologen (VSB) - etwa in Sachen Gülle oder Gewässerschutz. Heuer standen bei der Vollversammlung Neuwahlen auf dem Programm. Dabei wurde Norbert Dejori aus Meran als VSB-Vorsitzender bestätigt.

Biologen (v.l.): Andreas Hilpold, Vorsitzender Norbert Dejori, Lena Schober, Johanna Mittersteiner Barbara Brugger und  Simone Ballini.
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Biologen (v.l.): Andreas Hilpold, Vorsitzender Norbert Dejori, Lena Schober, Johanna Mittersteiner Barbara Brugger und Simone Ballini.

Die Vereinigung sieht sich einerseits als Interessensvertretung der Biologen in Südtirol, andererseits nimmt die Vereinigung auch die Rolle einer Expertengruppe wahr und meldet sich zu besonderen Anlässen auch in der Öffentlichkeit.

Gülle und Gewässerschutz

In diesem Sinne meldete sich die VSB auch im Jahr 2015 mehrmals zu Wort: einerseits im Rahmen der rege geführten „Güllediskussion“ in Natura2000-Gebieten (STOL hat berichtet), andererseits legte sie Verbesserungsvorschläge für den Gewässerschutzplan vor.

Zurückgeblickt wurde auch auf die rege Tätigkeit im Jahr 2015 mit mehreren Exkursionen im In- und Ausland, einer Besichtigung der Kaffee-Rösterei Caroma und einem Kräuter-Workshop. Für 2016 sind wiederum eine Reihe von Veranstaltungen geplant, etwa eine Vogelexkursion im Vinschgau oder eine Fisch-Exkursion an der Talfer.

Abschied und neuer Vorstand

Wermutstropfen der Veranstaltung war die Verabschiedung der langjährigen Vize-Präsidentin des Vereines, Birgit Lösch aus dem Vorstand. Für ihre unermüdliche Vereins-Arbeit wurde ihr ein Geschenk überreicht. Auch Karoline Terleth wurde aus dem Vorstand verabschiedet.
Norbert Dejori hingegen stellte sich weiterhin zur Verfügung den Vorsitz zu übernehmen. Im Vorstand weiter vertreten sind Simone Ballini, Barbara Brugger, Andreas Hilpold, Johanna Mittersteiner und Lena Schober.

Mehr Mitglieder

Die erfreulichste Meldung war der starke Mitgliederanstieg in den vergangenen Jahren: Die Mitgliederzahl hat sich auf nunmehr 140 nahezu verdoppelt. Mitglied werden können Absolventen und Studierende der Biologie und fachverwandter Studien.

stol

stol