Sonntag, 11. Januar 2015

Von Langfingern ins Kino gelockt

Wenn Einbrecher zu fiesen Ablenkungsmanövern greifen: Ein Fallbeispiel aus Südtirol, in dem ein „Rad-Diebstahl“ und Kinokarten eine entscheidende Rolle spielen.

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Foto: © shutterstock

Man stelle sich die bizarre Szene vor: Herr X begibt sich früh morgens zur Arbeit, bemerkt beim Verlassen der Wohnung aber, dass das eigene Fahrrad offenbar gestohlen wurde.

So weit, so schlecht, ist man nun versucht zu sagen. Doch die Überraschung folgt auf dem Fuß.

Der Ärger des vermeintlich „Bestohlenen“ ist bei der abendlichen Heimkehr von der Arbeitsstätte nämlich noch gar nicht verraucht, als das Fahrrad plötzlich wieder an seinem angestammten Platz steht.

Brief mit bösen Hintergedanken

Doch damit nicht genug: Am Drahtesel befestigt findet der rechtmäßige Eigentümer ein Kuvert mit einem Dankesschreiben. Er bitte vielmals um Entschuldigung, beteuert der scheinbar geläuterte Dieb darin, doch er habe ganz dringend schnellstmöglich zum Bahnhof gelangen müssen und sei daher genötigt gewesen, sich ein Gefährt „auszuleihen“.

Als eine Art Entschädigung lagen dem Brief zwei Kinokarten bei – mit dem Wunsch, einen möglichst spannenden Filmabend zu erleben.

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Wie der Vorfall endete, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Zett".

stol