Samstag, 28. Januar 2017

Von Tansania nach Tisens: „Habe mir das Schlimmste vorgestellt“

Im Heimatland von Tumaini Ngonyani knackte das Thermometer am Samstag locker 30 Grad. Ngonyani stammt aus Tansania, im Osten Afrikas. Jetzt ist er Pfarradministrator in Tisens. Seine erste Feier findet am Sonntag statt.

"Wenn ich Südtirolerisch spreche, lachen mich meine Freunde immer aus. Aber ich werde versuchen, noch mehr zu lernen." Tumaini Ngonyani ist neuer Pfarradministrator in Tisens.
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"Wenn ich Südtirolerisch spreche, lachen mich meine Freunde immer aus. Aber ich werde versuchen, noch mehr zu lernen." Tumaini Ngonyani ist neuer Pfarradministrator in Tisens. - Foto: © D

„Die ersten Kontakte nach Südtirol habe ich schon vor etwa 14 Jahren über Studienkollegen aus Innsbruck geknüpft“, berichtet Ngonyani. „Ich habe dort an der theologischen Fakultät studiert. Diese Südtiroler Freundschaften habe ich dann auch weiter gepflegt, als ich nach der Studienzeit zurück nach Hause gegangen bin, wo ich dann als Priester gearbeitet habe. Irgendwann habe ich den Wunsch geäußert, in Südtirol als Priester wirken zu wollen.“ Keine Entscheidung von heute auf morgen, sondern eine, die erst langsam an ihm wuchs, sagt er.

Die Diözese Bozen-Brixen teilte Ngonyani die Pfarrgemeinde Tisens zu. „Ich habe mir das Schlimmste vorgestellt“, gibt der neue Seelsorger zu. Befürchtungen, die sich als unbegründet erwiesen: „Das Gegenteil ist eingetreten. Mein erster Eindruck von den Menschen ist sehr, sehr gut. Jeder, der mir begegnet ist, hat mich freundlich begrüßt und willkommen geheißen.“ Die erste Feier mit Seelsorger Ngonyani findet am Sonntagvormittag in Tisens statt.

Das vollständige Gespräch mit Seelsorger Tumaini Ngonyani sehen Sie im Video.

stol

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