Samstag, 30. Juni 2018

Von Wespe gestochen - anaphylaktischer Schock

Gerade noch rechtzeitig gerettet werden konnte am Freitagnachmittag ein 67-jähriger Einheimischer, der nach einem Wespenstich einen anaphylaktischen Schock erlitten hatte.

Der Pelikan 1 flog den Patient nach der Erstversorgung ins Krankenhaus von Schlanders.
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Der Pelikan 1 flog den Patient nach der Erstversorgung ins Krankenhaus von Schlanders.

Der 67-Jährige war im Freien am rechten Unterschenkel von einer Wespe – vermutlich einer Erdwespe – gestochen worden. Daraufhin kam es zu einer anaphylaktischen Reaktion: Juckreiz, Ausschlag, Kreislaufbeschwerden, Atemnot und ein aufgeschwollenes Gesicht.  Dem Mann ging es immer schlechter. Er begab  sich rasch zum Hausarzt nach Graun, der zugleich auch den Notarztdienst verrichtet.

Vorbildlich vom Hausarzt erstversorgt

Als der 67-Jährige beim Arzt ankam, soll er schon in  sehr Besorgnis erregendem Zustand gewesen sein. Angeblich soll er in die Praxis getaumelt sein. Der Hausarzt reagierte sofort mit der richtigen Therapie: Er verabreichte ihm über den Muskel Adrenalin und rettete ihm so das Leben. Es ist um Minuten gegangen: Sogar der Pelikan 1 wäre wohl zu spät gekommen, wenn der Mann bis dahin keine Hilfe bekommen hätte.

Der Zustand des Patienten stabilisierte sich. Anschließend wurde der 67-Jährige in die Nähe des Reschensees gebracht, wo der Rettungshubschrauber landen konnte. Das Rettungsteam des Pelikan 1 übernahm den Patienten, unterstützte den Kreislauf und flog ihn zur Beobachtung ins Spital von Schlanders.

stol/hof

stol