Freitag, 06. Juli 2018

Vor 25 Jahren: Tödliches Busunglück im Gadertal

Auf einer Pilgerreise nach Arabba sind vor 25 Jahren im Gadertal 18 Menschen ums Leben gekommen, 21 wurden verletzt. Ihr Bus stürzte in die Gader.

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Foto: © D

4 Kinder starben damals, zudem 14 Erwachsene zwischen 29 und 72 Jahren – 2 kleine Mädchen wurden zu Waisen.

Der Reisebus, an dessen Steuer der 27-jährige Guido Castellani aus Perugia saß, streifte auf der Fahrt ins Gadertal einen entgegenkommenden BMW, an dessen Steuer Alberto Rovara (29) aus Enneberg saß, überschlug sich und stürzte in der Folge in den Bach. Er war einer von 2 Bussen der gleichen Gruppe, die damals nach Arabba fuhren; der zweite Bus hatte bevorzugt, übers Grödner Joch zu fahren.

Die Lenker der 2 Unglücksfahrzeuge wurden fast auf den Tag genau ein Jahr später wegen fahrlässiger Tötung zu Haftstrafen von 14 bzw. 18 Monaten verurteilt – allen beiden wurde zur Last gelegt, zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Die Versicherungen hatten damals 3,5 Milliarden Lire (heute: knapp 2 Millionen Euro) an die Familien der Opfer ausbezahlt. An den Unfall erinnert heute noch ein Gedenkstein auf der alten Straße ins Gadertal.

uli

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol