<BR />Ein 21-jähriger und ein 22-jähriger Österreicher befanden sich am gestrigen Samstagnachmittag im Klettergarten „Elefantenwandl“ im Gemeindegebiet von Längenfeld, als sich der Unfall ereignete, heißt es im Bericht der Nordtiroler Polizei. <BR /><BR />Sie dürften dabei eine erste Seillänge als Zugangsroute zur zweiten, schwierigeren Seillänge „Kein Licht, kein Schatten“ (Schwierigkeitsgrad 9a), genutzt haben. <BR /><BR />Das Duo trainierte mehrmals schwierige Stellen der Route, ehe der ältere von den beiden den 21-Jährigen vom Standplatz aus abseilte. Als dieser sicher am Wandfuß ankam, stürzte der 22-Jährige, der noch am Standplatz war, aus bisher unbekannter Ursache in die Tiefe. <BR /><BR />Sein Kletterpartner setzte sofort den Notruf ab, das Team des herbeigeeilten Notarzthubschraubers Alpin 2 unternahm mehrere Wiederbelebungsversuche. Diese blieben jedoch erfolglos – der Notarzt konnte lediglich den Tod des Verunfallten feststellen. <BR /><BR />Der Leichnam des 22-Jährigen wurde schließlich vom Polizeihubschrauber Libelle geborgen und ins Tal geflogen. Das Todesopfer wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft obduziert, heißt es im Bericht der Polizei.