In den vergangenen Monaten war der früheren Sowjetrepublik ein Massentöten der Streuner vorgeworfen worden. Am Dienstag besuchten Mitglieder des Europäischen Tier- und Naturschutz-Vereins (ETN) in der Hauptstadt Kiew ein Tierheim und sprachen mit der Stadtverwaltung. Auch ein Treffen mit UEFA-Vertretern stand auf dem Programm. Die Kontakte sollten fortgesetzt werden, hieß es.Deutsche Fachärzte sind schon in Kiew im Einsatz, um Straßenhunde zu kastrieren. In den kommenden Monaten will ETN-Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern erreichen, dass die Organisation auch am ostukrainischen EM-Standort Donezk tätig wird. Allein dort sollen etwa 14.000 Straßenhunde leben. Auch die Schweizer Organisation NetAP hatte ein Engagement angekündigt. Bereits zuvor hatten Österreichs Tierschützer von Vier Pfoten International eine Vereinbarung über Sterilisierungskliniken mit der Ukraine erzielt.