Kompatscher hatte am Freitag die Entnahme des Wolfes genehmigt – <b> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/weiterer-wolfsabschuss-genehmigt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier mehr dazu.</a></b> Damit wäre in diesem Jahr bereits die maximal vorgesehene Zahl von drei Wolfsabschüssen in Südtirol erreicht worden. Zuvor waren Abschüsse im Raum Olang, Prags und Enneberg genehmigt worden.<BR /><BR />Gegen die Entscheidung gingen Tierschutzorganisationen gerichtlich vor. Ein erster Eilantrag, mit dem der Abschuss unmittelbar verhindert werden sollte, blieb zunächst ohne Erfolg. Einen zweiten Antrag reichten die Tierschützer bereits am folgenden Tag ein – mit Erfolg.<BR /><BR />Das Gericht begründete die vorläufige Aussetzung unter anderem damit, dass ein Abschuss die Grundlage für die anstehende Verhandlung des Rekurses beseitigen würde. Außerdem sei das Risiko weiterer Wolfsrisse aufgrund des bevorstehenden Endes der Almsaison inzwischen geringer.<BR /><BR />Ob der Wolf in Ulten letztlich entnommen werden darf, soll somit erst im Rahmen der für Ende September angesetzten Verhandlung geklärt werden.