Montag, 28. Dezember 2020

Schneebedeckte Straßen: Große Gefahr, großer Einsatz

Stundenlang schneite es am Montag in weiten Teilen des Landes. Besonders beim Autofahren war Vorsicht geboten: Die Fahrbahnen waren schneebedeckt und spiegelglatt – auch auf der Brennerautobahn.

Um die Brennerautobahn schneefrei zu halten, waren am Montag 300 Mann und über 200 Räumfahrzeuge im Einsatz.
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Um die Brennerautobahn schneefrei zu halten, waren am Montag 300 Mann und über 200 Räumfahrzeuge im Einsatz. - Foto: © Brennerautobahn
Der Schnee ist schneller gefallen, als die Räumfahrzeuge ihn beseitigen konnten: Deshalb war auch die Brennerautobahn abschnittsweise schneebedeckt – etwa zwischen Sterzing und dem Brenner.

Aber auch in Richtung Süden machte der Schnee auf der Autobahn Probleme: Zwischen Bozen Nord und Affi fielen am Montagmorgen in wenigen Stunden fast 50 Zentimeter Schnee.

Die Brennerautobahn entsandte ein großes Aufgebot an Einsatzfahrzeugen: 300 Mann mit 220 Fahrzeugen waren im Einsatz, um die Fahrbahn schneefrei zu halten.



Auch die Feuerwehren standen im Dauereinsatz, um liegengebliebene Fahrzeuge zu bergen. Im Raum Bozen etwa gab es zeitweise kein Weiterkommen. Es gilt weiterhin, unnötige Fahrten zu vermeiden und nur mit Winterausrüstung zu fahren. Besonders Lkw waren am Montag vielfach ohne Ketten unterwegs und mussten überall in Südtirol geborgen werden.

Die Pustertaler Bahnlinie ist zwischen Bruneck und Innichen aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist aktiv.

Aus Sicherheitsgründen gesperrt sind der Jaufenpass, das Grödner Joch, das Pordoijoch, der Valparolapass und der Falzaregopass.

stol

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