Samstag, 28. Juli 2018

Vorsicht beim Kauf von Konzert-Tickets

Koste es, was es wolle: Ein Südtiroler wollte Karten für das Konzert am Sonntag in München für Ed Sheeran. Die Rechnung dafür: saftig. Auf dem Ticket einer bekannten Internet-Plattform steht zwar nur der Preis, den auch die offiziellen Verkaufsstellen verlangen, auf der Rechnung sind dann noch dreistellige Bearbeitungsgebühren draufgeschlagen.

Koste es, was es wolle: Ein Südtiroler wollte Karten für das Konzert am Sonntag in München für Ed Sheeran.
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Koste es, was es wolle: Ein Südtiroler wollte Karten für das Konzert am Sonntag in München für Ed Sheeran. - Foto: © shutterstock

Zum Schaden beim saftigen Aufschlag könnte noch der Spott kommen: Der Künstler Ed Sheran selbst hat dem sogenannten Sekundärmarkt den Kampf angesagt. Wer seine Karten nicht beim offiziellen Ticketverkäufer kauft, wird nicht eingelassen. Der Südtiroler Konzertbesucher ist das jüngste Beispiel von vielen.

Auch gefälschte Tickets sind im Umlauf

Es gibt aber auch andere Anbieter, bei denen es keine oder gefälschte Tickets für das Geld gibt. Aber ob Ticket oder nicht: Der Preis ist nicht jener, der zwischen Künstler, Veranstalter und offizieller Vorverkaufsstelle vereinbart wurde, zudem sind die Ticket meist nicht identisch mit jenen, die von offiziellen Verkaufsstellen angeboten werden.

„In der Regel sichern sich solche Sekundäranbieter die Karten, kurz bevor das Konzert ausverkauft ist und dann werfen sie sie auf den Markt“, sagt Roland Barbacovi vom Südtiroler Konzertveranstalter Showtime. Bei Veranstaltungen in Südtirol komme es selten vor, dass solche Praktiken angewandt werden. „Üblicher ist das bei Konzerten in Großstädten wie Mailand, München, Wien oder Berlin. Hier bei uns höre ich vielleicht von 1, 2 Fällen im Jahr“, sagt Barbacovi.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

D/uli

stol