Dienstag, 01. August 2017

Vorsicht Hitzewelle: Wasser nicht achtlos verschwenden

Die Hitzewelle soll in dieser Woche einen Höhepunkt erreichen. In diesem Zusammenhang ruft Landeshauptmann Arno Kompatscher zu einem sorgsamen Umgang mit dem Trinkwasser auf.

Wasser nicht achtlos verschwenden: Das ist in Zeiten von Hitzewellen besonders wichtig.
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Wasser nicht achtlos verschwenden: Das ist in Zeiten von Hitzewellen besonders wichtig. - Foto: © shutterstock

"Wir alle können durch sorgsamen Umgang mit dem kostbaren Nass dazu beitragen, Notstandsmaßnahmen - wie beispielsweise Bewässerungsverbote - zu vermeiden", ist der Landeshauptmann überzeugt. Einzelne Gemeinden mussten in diesem Sommer bereits Maßnahmen treffen, um Wasser zu sparen.

Kritisch ist die Situation häufig im Mittelgebirge, wie am Ritten, am Tschögglberg, in Truden oder auf den Hochplateaus zwischen Völs und Kastelruth oder Natz-Schabs.

Jeder kann Wasser sparen

"Es soll zunächst jeder Mensch möglichst nachhaltig mit der Ressource Wasser umgehen. Natürlich sollte dies Teil der Lebenseinstellung sein. Konkret heißt es jetzt aber: aufs Autowaschen verzichten, mit der Garten- und Balkonbewässerung sparsam umgehen. Den Verbrauch etwa bei der Nutzung von privaten Schwimmbädern auf die äußerste Notwenigkeit zurückschrauben", so Flavio Ruffini, Abteilungsdirektor der Landesagentur für Umwelt. 

Sonst wird rationiert

Erst wenn all das nicht mehr ausreicht, "wird das Trinkwasser rationiert, sprich die Versorgung zeitweise unterbrochen", so Ruffini (STOL hat berichtet).

Der Landeshauptmann erinnert auch daran, dass Südtirol nicht losgelöst von den Nachbarregionen gesehen werden kann.
So machte es die Wasserknappheit in Venetien in diesem Frühjahr nötig, die Ableitungen zur hydraulischen Wassernutzung einzuschränken sowie die Stauseepegel zu senken, um den Wasserspiegel in der Etsch zu erhöhen und die Trinkwasserversorgung in mehreren Gemeinden Venetiens sicherzustellen. 

stol

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