„Gedanken um die Renteneinzahlung sollte man sich bereits im jungen Alter machen. Denn nur wer früh beginnt, Kapital für seine Zukunft beiseite zu legen, kann mit einem Lebensstandard rechnen, der dem heutigen Rentenniveau entspricht“, so die Regionalassessorin Martha Stocker heute auf einer Pressekonferenz im Palais Widmann.PensPlan als VorsorgegedankeMit dem didaktischen Projekt „Vorsorgen macht Schule” hält das Zusatzrentensystem PensPlan ab Herbst Einzug in deutschen Berufs- und Oberschulen in Südtirol.„Das Unterrichtsmodul richtet sich an Schüler der vierten und fünften Klassen. Auf Anfrage von Lehrern vermitteln PensPlan-Experten in zwei Unterrichtsstunden ein Basiswissen zum italienischen Rentensystem und den verschiedenen Formen der Zusatzvorsorge“, erklärte die Schullandesrätin Sabina Kasslatter-Mur.Laut der Landesrätin werden die Jugendlichen darüber hinaus für eine Sparkultur und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld sensibilisiert.Das Projekt werde in Zukunft nicht nur auf das italienische und ladinische Schulamt ausgeweitet werden, sondern auch in der Provinz Trient stattfinden, hieß es auf der Pressekonferenz.„Wichtiger Schritt für das regionale Vorsorgeprojekt”Wie Regionalassessorin Martha Stocker betonte, ist das „Projekt Schule“ ein wichtiger Schritt für das regionale Vorsorgeprojekt.„Obwohl im letzten Jahrzehnt – dank intensiver Sensibilisierungsarbeit und konkreter Förderung des Zusatzrentensparens durch die Region – jeder zweite Arbeitnehmer einem Zusatzrentenfonds beigetreten ist, liegt das durchschnittliche Beitrittsalter der Mitglieder immer noch zwischen 35 und 40 Jahren“, so Stocker.Man müsse die regionale Bevölkerung dahin bringen, gerade die frühen Arbeitsjahre zu nutzen, „denn selbst kleine Beiträge werfen über die Jahrzehnte Renditen ab und tragen somit nicht nur zum künftigen Wohlstand des Einzelnen, sondern auch der Gesellschaft für morgen bei“, so die Regionalassessorin.Alexia Ramoser