Den beiden in Bozen wohnhaften Eheleuten im Alter von 52 und 63 Jahren wird Betrug und die Täuschung eines Unzurechnungsfähigen vorgeworfen. Die beiden sollen den mittlerweile verstorbenen Großvater der 52-Jährigen um insgesamt rund 180.000 Euro betrogen haben.Die Ermittler wurden durch einen Hinweis eines Bekannten des Betrogenen auf das Ehepaar aufmerksam. Geld auf das eigene Konto überwiesenDie Ermittlungen brachten ans Tageslicht, dass die beiden eine Vollmacht hatten, um das Konto des Mannes zu verwalten.Dabei sollen sie ohne sein Wissen und seine Zustimmung größere Beträge, auch über 100.000 Euro, auf das Konto der 52-jährigen überwiesen haben.Selbst zum Zeitpunkt des Todes des Betrogenen soll ein Beitrag von rund 25.000 Euro auf das Konto des mutmaßlichen Betrügers eingegangen sein. Auch das Testament wurde von Ermittlern aufgrund des Verdachts einer Fälschung überprüft. Die mutmaßliche Betrügerin soll den gesamten Besitz des Verstorbenen "geerbt" haben. Das Ehepaar wurde wegen Betrugs und der Täuschung eines Unzurechnungsfähigen angezeigt.stol