Ein Trio steht in Trient wegen des Vorwurfs der Übervorteilung (Art. 643 it. StGB) vor Gericht. Laut dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft, sollen ein 70-jähriger Freund des Opfers, dessen Tochter sowie die kubanische Pflegehelferin (40) das Vertrauen eines betagten, vermögenden Rentners missbraucht haben, der zudem psychische Probleme hat.​<h3> Vorwurf: Immobilien und Autos mit Geld von Rentner gekauft </h3>Die drei sollen in einem Zeitraum von rund zehn Jahren das Konto des Mannes so gut wie geleert haben: Insgesamt seien etwa zwei Millionen Euro abgehoben oder überwiesen worden, wie aus den Ermittlungen hervorgeht. Mit dem Geld sollen Immobilien und Autos gekauft worden sein. Das Opfer hatte nach all den Jahren nur noch rund 4.000 Euro auf dem Konto.<BR /><BR />Der Anwalt des Rentners spricht von einem „kompletten wirtschaftlichen und menschlichen Absturz“ seines Mandanten und will im Strafverfahren zivilrechtliche Ansprüche geltend machen: Er fordert 2,6 Millionen Euro Schadenersatz. Das Verfahren am Trienter Gericht ist in vollem Gange, ein Urteil steht noch aus.