Freitag, 07. Mai 2021

Vulkan Sinabung auf Sumatra spuckt kilometerhohe Aschesäule

Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist erneut ausgebrochen und hat eine fast 3 Kilometer hohe Aschesäule in die Luft gespuckt.

Im indonesischem Vulkan brodelt es wieder.
Im indonesischem Vulkan brodelt es wieder. - Foto: © APA/AFP / IKSAN GITSU
Die Eruption am Freitag habe mehr als 6 Minuten gedauert, teilte die Geologiebehörde des südostasiatischen Landes mit. Tote oder Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, dem Krater in einem Umkreis von mindestens 4 bis 5 Kilometern fernzubleiben.

Der etwa 2460 Meter hohe Sinabung liegt rund 50 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Medan. Nachdem er jahrhundertelang ruhig geblieben war, ist er seit 2010 immer wieder ausgebrochen. Zehntausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Bei schweren Eruptionen 2014 und 2016 kamen mehr als 20 Menschen ums Leben.

Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring. In dem Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane.

apa

Alle Meldungen zu: