Verglichen wurden die Preise von elf Gemüse- und sechs Obstsorten in insgesamt 15 Verkaufsstellen, wobei der Durchschnittspreis aller Typen einer Sorte in der selben Verkaufsstelle ermittelt wurde (z.B. Äpfel der Sorte Golden: Durchschnitt der Packungen mit verschiedenem Gewicht und verschiedenen Apfelgrößen). Diesen Durchschnittspreisen wurden jene der Großmarkthalle Verona gegenübergestellt. Hier ein genauerer Blick auf die Ergebnisse des VZS-Vergleichs.Die teuerste Verkaufstelle in Bozen ist der Wochenmarkt in der Rovigostraße, der Obstmarkt belegt knapp dahinter Platz zwei. Die Preisunterschiede zum günstigsten Angebot betragen bis zu 100 Prozent, und in einigen Fällen sogar bis zu 200 Prozent. Beispiel Weißkohl: Zahlt man im Discount im Schnitt 0,99 Euro pro kg, muss man in der Rovigostraße durchschnittlich 2,35 Euro aus dem Portemonnaie holen. Ähnlich beim Kopfsalat: 0,84 Euro/kg im Discount, und 3,10 Euro /kg in der Rovigostraße. Ähnlich sieht es beim Obst aus: die Kiwis kosten im Discount 1,22 Euro /kg, und in der Rovigostraße 3,08 Euro /kg. Kauft man ein und dasselbe Gemüsesortiment, so zahlt man im Discount 20,52 Euro, in der Rovigostraße 33,23 Euro und 31,53 Euro am Obstmarkt. Beim Obst sieht es nicht anders aus: Ein Einkaufskorb von 13,61 Euro Discounter-Preis kostet in der Rovigostraße 22,58 Euro und 20,29 Euro auf dem Obstmarkt.Das Obst- und Gemüsesortiment, das in der Rovigostraße 33,23 Euro kostet, wird in der Großmarkthalle von Verona um 11,05 Euro verkauft – kostet also ein Drittel.„Wer preisbewusst einkaufen möchte, sollte die Preise gut vergleichen. Schlecht beraten ist jedoch wer den Obst- und Gemüsekonsum durch hohe Preise zurückfährt. Reichlich frisches Obst und Gemüse gehört zu einer gesunden Ernährung dazu. Vor allem heimische Saisonware sollte auf einem flexibel gestalteten Speiseplan nicht fehlen“, rät die Verbraucherzentrale.