Donnerstag, 16. Februar 2017

Wärmeplatte im Bett: Student wird von Feuerwehr gerettet

Mit einer elektrischen Warmhalteplatte hat ein junger Mann in Graz am Mittwochabend einen Schwelbrand in seinem Bett ausgelöst und diesen dann selbst zu löschen versucht. Die Matratze gloste jedoch unbemerkt weiter.

Ein Student in Graz dachte, er hätte einen kleinen Matratzenbrand gelöscht - doch die Matratze gloste weiter und setzte das Bett in Vollbrand.
Ein Student in Graz dachte, er hätte einen kleinen Matratzenbrand gelöscht - doch die Matratze gloste weiter und setzte das Bett in Vollbrand. - Foto: © shutterstock

Die Feuerwehr rettete den 22-Jährigen, der sich im Nebenraum wieder schlafen gelegt hatte, in letzter Sekunde und brachte den Zimmerbrand unter Kontrolle, teilte die Polizei mit.

Der junge Mann hatte gegen 21 Uhr in seiner Wohnung in einem Mehrparteienhaus im Grazer Bezirk Eggenberg mit der Wärmeplatte sein Bett anwärmen wollen. Dabei kam es laut Berufsfeuerwehr zu einem Hitzestau, der die Matratze zum Glosen brachte.

Bett stand lichterloh in Flammen

Der 22-Jährige goss Wasser auf die Flammen, öffnete das Fenster, dichtete die Zimmertüre mit einem feuchten Tuch ab und ging zum Schlafen ins Nebenzimmer.

Einige Stunden später wurde er von Feuerwehrmännern aus dem Schlaf gerissen. Eine Nachbarin hatte Rauch bemerkt und den Notruf gewählt. Als die Feuerwehr ihren Löscheinsatz startete, stand das Bett bereits lichterloh in Flammen.

Das Zimmer brannte völlig aus. „Es ist noch einmal gut ausgegangen“, resümierte ein Sprecher der Berufsfeuerwehr: „Die unbemerkte Entwicklung der giftigen Rauchgase hätte auch mit dem Erstickungstod des schlafenden Bewohners enden können.“

apa

stol