Der Pontifex erinnerte in seiner Botschaft insbesondere an die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. „Die Waffen sollen in der gemarterten Ukraine schweigen!“, sagte er vom Balkon des Petersdoms aus. Er rief zudem dazu auf, „die Tür für Verhandlungen sowie für Gesten des Dialogs und der Begegnung zu öffnen, um zu einem gerechten und dauerhaften Frieden zu gelangen“.<BR /><BR /><b>Friedensappell auch für Nahost</b><BR /><BR />Denselben Appell richtete Franziskus an die Akteure im Nahen Osten. „Es sollen sich die Türen des Dialogs und des Friedens in der ganzen durch Konflikte zerrissenen Region öffnen“, forderte er sichtlich bewegt. Er erinnerte an die Lage im Gazastreifen: „Es gebe eine Waffenruhe, die Geiseln sollen freigelassen und die von Hunger und Krieg zermürbte Bevölkerung versorgt werden.“<BR /><BR />In der Weihnachtsbotschaft richtet der Papst üblicherweise den Blick auf Konflikte und Kriege und mahnt Frieden und Aussöhnung an. In diesem Jahr erinnerte er auch an den Libanon, Syrien, Libyen sowie die Konflikte und Notlagen auf dem afrikanischen Kontinent und in Lateinamerika.<BR /><BR /><b>„Urbi et orbi“ vor zahlreichen Gläubigen</b><BR /><BR />Nach seiner Ansprache spendete Franziskus den Segen „Urbi et Orbi“, also der Stadt und dem Erdkreis. Den Segen erteilte der Papst schwer atmend auf dem Balkon im Stehen. Während der Ansprache blieb er sitzen. Dem wegen eines schweren Knieleidens auf einen Rollstuhl angewiesenen und gesundheitlich angeschlagenen 88-Jährigen macht die Gesundheit zunehmend zu schaffen.