„Laut Familienstudie 2016 wünschen sich über 80 Prozent der Eltern die Möglichkeit eines Wartestandes in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes. Das untermauert die Wichtigkeit, den Eltern eine tatsächliche Wahlfreiheit in Bezug auf die Betreuung der eigenen Kinder zu ermöglichen. Damit wird ihnen die Möglichkeit gegeben, sich zu entscheiden, ob sie selbst ihre Kinder zu Hause betreuen oder diese fremd betreuen lassen wollen“ meint Martina De Zordo, SJR-Vorsitzende.Unterstützung auch für den MittelstandDamit das gelingt, müssen beide Formen gleichwertige Unterstützung finden, so der SJR. Hierfür brauche es direkte Familienförderung, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung und eine Arbeitswelt, die den Bedürfnissen von Kind, Mutter und Vater entgegenkommt. Eine gerechte Unterstützung dürfe dabei aber auch nicht den Mittelstand vergessen.Doch auch den Unternehmen müsse verstärkt bewusst gemacht werden, dass sie selbst von Familienfreundlichkeit profitieren.stol