Es war kurz vor 20 Uhr: „Die Wehrmänner konnten nicht glauben, dass es wieder an derselben Stelle brennt“, sagt Abschnittsinspektor Armin Meraner. „Sie waren gerade erst von dort weggefahren.“ <BR /><BR />Dass sich Glutreste vom Brand am Mittwoch erneut entzündet haben, sei unwahrscheinlich, meinen viele. Der Verdacht, dass die Feuer, die in den vergangenen Tagen im Überetsch und im Raum Bozen gewütet haben, auf Brandstiftung zurückgehen, scheint sich zu erhärten.<BR /><BR />Der Montiggler Wald ist weitläufig, flach und von vielen kleinen Hügeln und Mulden durchzogen. Die Stelle bei den so genannten Hirschplätzen, die am Donnerstag zum zweiten Mal innerhalb von 2 Tagen vom Feuer heimgesucht wurde, ist insgesamt einige Hektar groß. Am Mittwoch brannten etwa 500 bis 1000 Quadratmeter. Wie viele es am Donnerstag waren, konnte bis Redaktionsschluss nicht mehr geschätzt werden.<BR /><BR />Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren von Girlan, Montiggl, St. Pauls, Kaltern/Markt, St. Michael Eppan, Frangart, Leifers, Pfatten, die Berufsfeuerwehr Bozen, der Abschnitts- und der Bezirksinspektor. Auch die Forstbehörde war vor Ort.<BR /><BR />Das Löschwasser entnahmen die Feuerwehren einem nahen Becken. Auch einige Tankfüllungen standen bereit. Kurz nach 21.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Gegen 22 Uhr war es gelöscht. Ob eine Nachtwache eingerichtet würde, war da noch nicht entschieden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="791129_image" /></div> <BR /><b>Erneut Waldbrand in Bozen</b><BR /><BR />Nur kurze Zeit später wurde erneut wegen eines Waldbrandes Alarm geschlagen: Um 22. 20 Uhr rückten die Berufsfeuerwehr Bozen sowie die Freiwillige Feuerwehr Oberau aus, um ein Feuer nahe der Haselburg in Bozen zu löschen.<BR /><BR />Die Flammen waren von Anwohner frühzeitig bemerkt worden, sodass der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.<BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/schon-wieder-waldbraende-wueten-in-girlan-und-sigmundskron?fbclid=IwAR12tN-EPqZP_SvDbPXL_6CI2TtsE1S9eSCHVw4tr-HazgMnh0IqatDo3ik" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">In den vergangenen Tagen hat eine Brandserie Südtirol in Atem gehalten.</a>