Eine Schwester Catherines, Psychologin und Universitätsdozentin, soll in den kommenden Tagen in die Abruzzen reisen. Sie will das Elternpaar dabei unterstützen, damit die drei Kinder vorübergehend zu den Großeltern nach Australien zurückkehren können. Es wird nicht ausgeschlossen, dass beim Jugendgericht in L'Aquila ein entsprechender Antrag gestellt wird, hieß es.<BR /><BR />Die Eltern treffen sich derzeit wöchentlich mit dem vom Gericht bestellten Gutachter, der ihre Erziehungsfähigkeit prüfen soll. Die Schwester plant, vor dem Gutachter ihre Stimme zugunsten der Eltern zu erheben und die Lebensumstände der Familie zu verteidigen.<BR /><BR />Nach Angaben der Anwälte wurde bereits nach dem ersten Treffen des Elternpaares mit der technischen Gutachterin, der Psychodiagnostikerin Simona Ceccoli, ein erster Bericht eingereicht. An dem Treffen am 30. Jänner nahm auch der von der Familie benannten Gutachter Tonino Cantelmi teil.<BR /><BR />Die drei Kinder der „Waldfamilie“ - zwei sechsjährige Zwillinge und ein achtjähriges Mädchen - leben nun seit fast drei Monaten in einem Wohnheim in der Abruzzen-Stadt Vasto. Die Mutter kann sie dreimal täglich sehen, der Vater nur sporadisch. <BR /><BR />Das Jugendgericht von L'Aquila hatte den Eltern am 13. November das Sorgerecht entzogen und entschieden, dass die Kinder in der Schutzunterkunft wohnen sollten. Nathan Trevallion äußerte zuletzt Bedenken über die negativen psychologischen Folgen der Trennung für seine Kinder. Der Fall der anglo-australischen Familie beschäftigt seit November die italienische Öffentlichkeit.