Rund 20 Jugendliche kesselten einen Blumenverkäufer ein – nur das beherzte Eingreifen des Sicherheitspersonals und der Polizei verhinderte Schlimmeres.<BR /><BR />Wie die Tageszeitung Alto Adige berichtet, nahmen die Ereignisse am Mittwoch gegen 19 Uhr ihren Lauf: Ein Blumenverkäufer aus Bangladesch geriet mit einem Jugendlichen in Streit. Laut Alto Adige ging es vermutlich um einen Sitzplatz oder einen ähnlich geringfügigen Anlass. Es kam zu Handgreiflichkeiten und Schubsern.<BR /><BR />Doch statt den Streit beizulegen, rief der Jugendliche Verstärkung. Binnen weniger Minuten versammelten sich rund 20 Jugendliche – mehrheitlich ausländischer Herkunft, aber auch italienische Staatsbürger – vor dem Esselunga-Supermarkt, um ihren Freund zu „rächen“. Die Situation drohte zu eskalieren, während Familien mit ihren Einkäufen fassungslos danebenstanden.<h3> Security als rettendes Schutzschild</h3>Dass die Situation nicht blutig endete, ist dem Sicherheitspersonal des Centers zu verdanken. Die Security-Mitarbeiter erkannten die brenzlige Lage sofort, alarmierten die Einsatzkräfte und bildeten eine menschliche Barriere zwischen dem verängstigten Verkäufer und dem aufgebrachten Mob.<BR /><BR />Wie Zeugen gegenüber dem Alto Adige berichteten, zeigten sich die Jugendlichen selbst beim Eintreffen von Polizei und Carabinieri völlig unbeeindruckt. <BR /><BR />Ein Augenzeuge beschrieb sein Entsetzen darüber, dass die Jugendlichen die Beamten sogar provozierten und verspotteten – offenbar im sicheren Gefühl einer vermeintlichen Straflosigkeit.<BR /><BR />Einige der Verdächtigen konnten bereits identifiziert werden.Über das weitere Vorgehen entscheidet nun die zuständige Justizbehörde.