Der Waltherplatz, der „Salon“ der Bozner soll saniert, aber auch neu gestaltet werden. Das wichtige Projekt war am Montag erstmals Thema im Stadtrat.<BR /><BR /><BR />Das Projekt aus dem Ressort für Öffentliche Arbeiten von Stadtrat und Vizebürgermeister Stephan Konder wurde in der gestrigen Sitzung des Stadtrates zum ersten Mal besprochen. Beschlossen wurde es noch nicht, da mehrere Details des Vorhabens noch ausgearbeitet werden müssen. <BR /><BR /><BR />Grundsätzlich sei geplant, die Arbeiten, die im Jahr 2027 starten sollen, auf 3 Jahre verteilt in 3 Etappen und in 3 Teilbereichen des Platzes durchzuführen, erklärte Konder gestern. Da der Waltherplatz nicht ein ganzes Jahr lang Baustelle sein könne, seien die Arbeiten jeweils für jene Monate geplant, in denen weniger Touristen in der Stadt seien, also Oktober und November, sowie Jänner bis Februar oder auch März. <BR /><BR /><BR />„In den kommenden Wochen wird der Vorschlag für die Neugestaltung des Waltherplatzes und auch eines Teils der Postgasse am Platz von den Gemeindeämtern weiter ausgearbeitet und dann im Stadtrat besprochen“, kündigte der Vizebürgermeister gestern an. „Wir rechnen mit Gesamtkosten von bis zu 5 Millionen Euro.“ <BR /><BR /><BR />Bei der Neugestaltung gehe es einerseits um eine Sanierung, so zum Beispiel um den Austausch der Steinplatten an der Oberfläche und auch um die Überprüfung der undurchlässigen Schutzschicht zwischen der Oberfläche des Platzes, die der Abdichtung dient, und der Tiefgarage. <BR />„Im Zuge der Arbeiten ist zu sehen, ob die gesamte Schicht ersetzt werden muss oder nur in Teilbereichen“, erklärt Konder. <BR /><BR /><BR />Das Projekt sehe aber nicht nur eine Sanierung vor, sondern auch eine architektonische Neugestaltung. „Vorgesehen ist eine Verschönerung des Platzes, unter anderem durch die Pflanzung zusätzlicher Bäume, aber auch durch Elemente, die etwa die Streckenführung der Tram auf dem Waltherplatz nachzeichnen, die in Bozen bis in die 1960-er-Jahre unterwegs war“, so Vizebürgermeister Konder.